Arbeitsplätze retten – Karstadt unterstützen

Allgemein

Die Dresdner Sozialdemokraten widmen sich bei ihrem wöchentlichen Infostand, „Freitags ab Vier“, am 21. Mai von 16 bis 18 Uhr am Pirnaischen Platz dem Thema Karstadt-Insolvenzverfahren.

„Dresden steht in der Verantwortung. Nicht nur für den Karstadt-Standort Dresden, sondern für alle Filialen in ganz Deutschland. Es geht dabei nicht primär darum ein Unternehmen zu retten, sondern die mit ihm verbundenen Arbeitsplätze zu sichern. Viele Angestellte, Zulieferer und auch die Gläubiger sind Kompromisse eingegangen – jetzt dürfen diese positiven Bestrebungen nicht an Dresden scheitern!“, so Richard Kaniewski, sozialpolitischer Sprecher der SPD Stadtratsfraktion. „Die Dresdner SPD appelliert an den Finanzausschuss diesen Freitag dem Gewerbesteuerverzicht zuzustimmen. Nur so können der Insolvenzplan eingehalten und somit allein in Dresden mehr als 900 Arbeitsplätze gesichert werden.“, so Kaniewski weiter. „Wir erwarten vom Finanzausschuss eine kluge Entscheidung im Sinne der Arbeitnehmer!“, so Kaniewski abschließend.

Der Insolvenzplan für Karstadt sieht vor, dass die Kommunen auf Gewerbesteuern aus Insolvenzgewinnen verzichten. Bis zum 24. Mai müssen sich die rund 90 Kommunen mit Karstadt-Filialen entscheiden. Die große Mehrzahl der betroffenen Kommunen hat schon Zustimmung signalisiert, Dresden als einer der größten Standorte aber noch nicht. Das Verfahren wird aber nur wirksam, wenn 98 Prozent der Kommunen zustimmen.

Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD nun schon im fünften Jahr jeden Freitag in der Dresdner Innenstadt präsent. Dabei konnten bisher zahlreiche Mandatsträger aus dem Bund, dem Land und dem Stadtrat begrüßt werden. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten. Bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.

 
 

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