Die Idee

Die Idee zum Projekt „Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier“ entstand nach dem Bundestagswahlkampf 2005. Gerade in diesem Jahr hatten uns vermehrt Bürgerinnen und Bürger den Vorwurf gemacht lediglich in den Wahlkampfzeiten präsent zu sein.
Bis Januar 2006 wurde an einem Konzept gearbeitet welches diesem Vorurteil entgegenwirken sollte.
Wir stellten uns die ehrgeizige Aufgabe jeden Freitag im Jahr mit einem Informationsstand auf dem Dresdner Altmarkt präsent zu sein. In der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr wollten wir eine öffentliche Bürgersprechstunde anbieten um auch mit prominenten Gästen Lokalpolitik, Landes- und Bundespolitik zu vermitteln und über diese mit den Passanten ins Gespräch zu kommen um ihnen unsere Politik zu erläutern und sie für die Rolle der SPD zu sensibilisieren.

Vom 3. März bis zum 27. Oktober 2006 haben die Jusos Dresden-Elbe-Röder erstmals zusammen mit den Ortsvereinen und den Arbeitsgemeinschaften 32 Freitage gestaltet und bestritten, haben politische Inhalte vermittelt, zu den verschiedensten Themen Stellung bezogen und das offene Gespräch mit den Interessentinnen und Interessenten gesucht.

Die Bilanz waren insgesamt mehr als 64 Stunden Präsenz und unzählige Stunden mehr an Vorbereitungsarbeit und Ideensammlungen.
Das Projekt hatte sowohl eine Außenwirkung als auch positive Ausstrahlungseffekte in die Partei hinein. So ist es zum einen ein Garant für eine kontinuierliche Sichtbarkeit der SPD im Unterbezirk und zum anderen eine Identifikation für viele Genossinnen und Genossen die sich überdurchschnittlich aktiv am Gelingen des Projektes beteiligten.
Sowohl dem vorformulierten Ziel der Steigerung der Bekanntheit der SPD und der Jusos, als auch als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen konnte gerecht geworden werden.

Prominent begleitet wurde die Reihe unter anderem vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk, der „Freitags ab vier“ am 3. März eröffnete, der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva- Maria Stange, der Dresdner Bundestagsabgeordneten Dr. Marlies Volkmer, vielen Landtagsabgeordneten und allen SPD- Stadträten der Landeshauptstadt.

Themen wie der WOBA- Verkauf, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, Hochwasserschutz, Gesundheitsreform, Videoüberwachung, Politikverdrossenheit, Waldschlösschenbrücke, Nichtraucherschutz sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung und das deutsch- deutsche Verhältnis (in Zusammenarbeit mit den Jusos aus dem Unterbezirk Köln) wurden behandelt.

Andere Unterbezirke wie Chemnitz, Leipzig oder Köln haben den Wunsch geäußert das Projekt auch in ihren Städten einzuführen.

 
 

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